23/10/2026 0 Kommentare
"Zusammen sind wir stärker"
"Zusammen sind wir stärker"
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"Zusammen sind wir stärker"
Kirchengemeinden Langendreer und Werne unterzeichnen Kooperationsvertrag
Zusammen sind wir stärker: Diese Überzeugung hat die Kirchengemeinden in Langendreer und Werne schon in den letzten Jahren enger zusammengebracht. In einem Kooperationsvertrag haben sie ihre Zusammenarbeit nun auf den Punkt gebracht und fixiert.
Pfarrerin Birgit Leimbach eröffnete die Andacht, in der die Presbyterien aus beiden Gemeinden den Vertrag unterzeichneten. Seit 2024 ist sie im Dienst in ihrer Pfarrstelle, die beiden Gemeinden zugeordnet ist. „Langendreer und Werne machen schon lange Zeit Schritte aufeinander zu, sonst wäre ich gar nicht hier“, sagte sie und stellte auch klar: „Wir sind heute hier als zwei eigenständige Gemeinden und das wird auch so bleiben.“
Die Zeiten jedoch änderten sich. Herausforderungen würden nicht kleiner, die finanziellen und personellen Ressourcen dagegen schon. Ein „Team Zukunft“ aus Vertreterinnen und Vertretern beider Gemeinden denkt daher gemeinsam darüber nach, wie durch eine verstärkte Zusammenarbeit kirchliche Ressourcen sinnvoll eingesetzt und das gemeindliche Leben bereichert werden kann.
Anschaulich machte dies Presbyter Markus Hölling in seinem Impuls mit der Geschichte zweier Maulwürfe. Beide buddelten quasi im Verborgenen in der eigenen Gemeinde vor sich her und verbrauchten dabei enorm viel Kraft. „Wenn wir auftauchen, quasi den Kopf einmal aus der Erde stecken, und aufeinander zugehen, merken wir, es wird leichter.“ Um es mit den Worten von Paulus zu sagen: „Wir sind ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des anderen Glied“ (Römer 12,5). „Wir haben viele Menschen, die haupt- und ehrenamtlich in unseren Gemeinden mitwirken. Solange es diese Menschen gibt, wird es eine lebendige Kirche geben. Die Zugehörigkeit zu Christus sprengt Ortsgrenzen.“
Im Kooperationsvertrag vereinbaren die Gemeinden einen gemeinsamen Gottesdienstplan, Absprachen bei der Besetzung und Einsatz der Pfarrstellen, eine gemeinsame Vertretung der Jugendfreizeithäuser und eine inhaltlich abgestimmte und, wo sinnvoll, gemeinsame Konfirmandenarbeit. „Wir gehen diese Kooperation aus freier Überzeugung ein, in dem Wissen: Zusammen sind wir stärker“, so Markus Hölling.
Im Anschluss an die Andacht wurde die Unterzeichnung bei einem Sektempfang gefeiert. Ein gemeinsames Abendessen bot die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch untereinander.
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