Schätze jüdischer Chormusik

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Schätze jüdischer Chormusik

6. Festival „Musik & Kultur der Synagoge“

Das mittlerweile 6. Festival „Musik & Kultur der Synagoge“ bringt in den kommenden Monaten die Schätze jüdischer Chormusik zum Klingen (s. auch UK 21). Das Programm umfasst vom 24. Mai bis 6. September Konzerte, Führungen und ein Symposium. Veranstalter des Kulturfestivals ist die Evangelische Stadtakademie Bochum gemeinsam mit Partnerorganisationen.

Zwölf Veranstaltungen in Bochum und an Orten mit Landsynagogen quer durch Westfalen bieten ein Kaleidoskop jüdischer Musik und Kultur. „Neben drei Konzerten in Bochum gestalten wir in ausgewählten westfälischen Landgemeinden zwischen Mai und Juli von Sonntag zu Sonntag ein Nachmittagsprogramm mit jeweils drei Bausteinen“, erläutert Festival-Leiter Dr. Manfred Keller die Programm-Schwerpunkte: „Eine literarische Veranstaltung, eine geführte Ortsbegehung auf jüdischen Spuren und ein Konzert mit jüdischer Musik, von traditionell bis modern.“

Den Festival-Auftakt bestreitet am Sonntag, 24. Mai, der renommierte Leipziger Synagogalchor um 17 Uhr im Kunstmuseum Bochum mit „Schätze jüdischer Chormusik". Im ersten Teil des Konzerts sind liturgische Chorwerke des 19. und 20. Jahrhunderts, Vertonungen von Psalmen und Gebeten, zu hören. Der zweite Teil ist jiddischen und hebräischen Liedern gewidmet.

Ein weiterer Höhepunkt im Festivalreigen ist der Konzertnachmittag am Donnerstag, 4. Juni um 16 Uhr in der Synagoge Bochum: Unter dem Motto „Klangbrücken: Musik der liberalen Synagoge zwischen Bochum und Philadelphia“ erklingen u.a. Werke des jüdischen Kantors Erich Mendel (1902-1988), der 1939 aus Bochum vertrieben wurde. Am Samstag, 13. Juni findet zudem ein Chorkonzert unter dem Titel „Mah tovu – Wie schön sind deine Zelte“ in der Christuskirche in Bochum-Linden statt.

Das 6. Festival „Musik & Kultur der Synagoge“ wird von der Evangelischen Stadtakademie Bochum gemeinsam mit Partnern organisiert. Gefördert wird es von der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur sowie vom Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe, vom Förderverein Synagoge Bochum-Herne-Hattingen, dem Kulturbüro der Stadt Bochum, der Evangelischen Kirche von Westfalen und weiteren Partnern.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die Veranstalter bitten aber wegen steigender Kosten und rückläufiger Fördermittel um einen Beitrag zum Festival.

Das vollständige Programm findet sich im Internet unter www.stadtakademie.de.

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