Moses ist ein echt cooler Held

Erstellt am 14.07.2022

Kinderferientage in Harpen zum Geheimnis des brennenden Dornbuschs

KiFeTa 2022: Teilnehmer und Teamer hatten gleichermaßen Spaß beim Stopp-Tanz im Harpener Gemeindehaus. Foto: Fritz-Wicho Herrmann-Kümper

60 Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren waren dabei, als die traditionsreichen Kinder-Ferien-Tage (KiFeTa) der Ev. Kirchengemeinde Harpen wieder durchstarteten. Pandemiebedingt fielen sie in 2020 und 2021 aus. Zum Thema „Das Geheimnis des brennenden Dornbuschs“ ging es in der Kirche und im benachbarten Gemeindehaus eine Woche lang rund.

Zwei Sonntagsgottesdienste setzten den Auftakt und den Abschluss. Der erste Gottesdienst bot eine Einführung: Gott begegnet Moses in einem brennenden Dornbusch und beauftragt ihn, das Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten in die Freiheit zu führen.

„Jeden Tag sind wir mit einem Minigottesdienst in der Kirche gestartet“, erzählt Presbyterin Julia Umierski, eine der Aktiven aus dem sechsköpfigen Vorbereitungsteam. Weitere 39 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützten das Team. Ein Theaterstück bereitete dort auf das jeweilige Tagesthema vor. Puppe „Pelle“ begleitete und kommentierte stets humorvoll das Geschehen.

Zu den Tagesthemen –Moses beim Pharao, die sieben Plagen, Flucht durchs Rote Meer sowie die zehn Gebote – folgten dann Gruppengespräche und Workshops. Stets dabei war von Anfang an der Wanderstab jedes einzelnen Kindes. Symbolhaft begleitete dieser den Auszug aus Ägypten mit allen Ereignissen. „Die Kinder haben jeden Tag eine neue Plakette zum aktuellen Stand der Reise gefertigt und am Stab angebracht“, erklärt Jugendangestellter Jan-Pascal Schwittay.

„Die Workshops waren ziemlich cool“, berichtet Teilnehmerin Luisa. „Am besten haben mir das Anfertigen des Freundschaftsarmbandes und eines Schlüsselbandes gefallen“, so die 10-Jährige weiter. Darüber hinaus hatte sie viel Spaß beim Singen. Vor allem das Singen des Liedes „Er ist ein Held (ein Held, ein echt cooler Held)“ aus dem Musical „Moses“ der „Creativen Kirche“ im täglichen Abschlussplenum fand sie klasse. „Das kam bei allen gut an“, sagt Umierski.

Zum Abschluss der Woche folgte eine thematische Rallye mit anschließendem Grillen. Besonders beliebt waren dabei die Wasserschlacht „Triff den Ägypter“ sowie das Stopp-Tanzen zu „Fest nach dem Auszug“.

Fritz-Wicho Herrmann-Kümper