Superintendent Hagmann vertritt die Kirchenkreise in der Kirchenleitung

Erstellt am 18.11.2020

Themen aus den Gemeinden zu Gehör bringen

Superintendent Gerald Hagmann ist am Mittwoch (18.11.) von der westfälischen Landessynode als neues nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung gewählt worden.


Hagmann setzte sich mit 84 zu 68 Stimmen bei vier Enthaltungen gegen den Paderborner Superintendenten Volker Neuhoff durch. Insgesamt hatten 156 Delegierte des erstmals digital tagenden Kirchenparlaments ihre Stimme abgegeben.

Die Mitarbeit in der Kirchenleitung ist eine zusätzliche Aufgabe neben den Verpflichtungen als Superintendent in Bochum. "Es ist mir ein großes Anliegen, dass die Themen aus den Kirchenkreisen und den Gemeinden vor Ort in der Kirchenleitung ankommen. Dabei habe ich einen besonderen Blick für die Herausforderung der Kirche in Bochum und im gesamten Ruhrgebiet", erklärte Superintendent Hagmann.

Neben Hagmann wurde Jörg Ennuschat, Professor für Öffentliches Recht an der Ruhr-Universität, in die Kirchenleitung gewählt. Der Bochumer Professor Traugott Jähnichen von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität wurde in seinem Amt bestätigt.

Insgesamt wurden neun Mitglieder der westfälischen Kirchenleitung für jeweils acht Jahre (wieder-) gewählt: sieben nebenamtliche und zwei hauptamtliche. Die Einführung der neuen Kirchenleitungsmitglieder soll am 10. Januar 2021 in Bielefeld stattfinden.

Die Evangelische Kirche von Westfalen hat rund 2,2 Millionen Mitglieder und 476 Kirchengemeinden in 27 Kirchenkreisen. Sie erstreckt sich vom Tecklenburger Land im Norden bis zum Siegerland im Süden und vom Ruhrgebiet im Westen bis zum Paderborner Land im Osten. Die Kirchenleitung ist das zweithöchste Leitungsgremium der Landeskirche und leitet diese im Auftrag der Landessynode.

Weitere Informationen zur Landessynode finden Sie hier.

Hannah Praetorius / Rolf Stegemann

Superintendent Gerald Hagmann. Foto: KK