Westfälische Landeskirche empfiehlt Maßnahmen gegen Corona-Verbreitung

Erstellt am 11.03.2020

Bis zur Karwoche Veranstaltungen absagen oder verschieben

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) will der Ausbreitung des Corona-Virus begegnen und hat deshalb ihren Gemeinden, Kirchenkreisen und Einrichtungen empfohlen, Veranstaltungen abzusagen oder zu verschieben, die ohne Not zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden können. Der evangelische Kirchenkreis Bochum gehört zu den größten Kirchenkreisen innerhalb der Landeskirche.


Diese Empfehlung gilt zunächst bis zur Karwoche, die am 5. April beginnt.

Bei Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen soll deutlich und konsequent auf die bekannten Schutzmaßnahmen hingewiesen werden: Verzicht auf Begrüßung durch Handschlag, Abstand, persönliche Hygiene.

Aus Rücksicht auf – durch Lebensalter oder Vorerkrankungen - besonders gefährdete Menschen sei es dringend geboten, die Übertragung des Virus soweit wie möglich einzudämmen, heißt es in einem aktuellen Rundschreiben der Landeskirche.

Gemeinden, Kirchenkreise und kirchliche Einrichtungen sollten unter dem Vorbehalt konkreter Weisungen der Gesundheitsbehörden den üblichen Dienstbetrieb unter Einhaltung der notwendigen Schutzvorkehrungen aufrechterhalten.

Bei der Feier des Abendmahls verweist die Landeskirche auf die Möglichkeit, Wein oder Saft aus Einzelkelchen zu trinken oder das Brot in den Kelch einzutauchen (Intinctio).

"In Zeiten großer Ansteckungsgefahr kann auch nur das Brot zu sich genommen werden, denn wir vertrauen darauf, dass wir auch im Brot die ganze Fülle des Heils empfangen", hatte die EKvW bereits Ende Februar mitgeteilt.

Hier finden Sie die Hinweise und Empfehlungen im Wortlaut.