Gelungene Premiere in der Lukaskirche

Erstellt am 01.02.2020

Doppel-Konzert zum Ausklang der Weihnachtszeit begeistert das Publikum

Gemeinsamer Auftritt zum Konzertabschluss: Die Lukaskantorei und der Kammerchor Liebfrauen im Altarraum der Lukaskirche. Foto: F.-W. Herrmann-Kümper

 

"Das Konzert ist ein gelungenes Zeichen für unsere gute ökumenische Zusammenarbeit in Altenbochum und Laer." Diese positive Bilanz zog Moderator und Finanz-Kirchmeister Siegfried Kühn von der Evangelischen Kirchengemeinde Altenbochum-Laer zum Abschluss des traditionellen Gemeindekonzerts, das zum Ausklang der Weihnachtszeit stattfand.


Das besondere dieses Mal: Der Kammerchor Liebfrauen von der katholischen Nachbargemeinde unter Leitung von Johannes Keller sowie die Lukaskantorei mit ihrer Leiterin Ilse Otto traten in ihrer jeweils langjährigen Geschichte zum ersten Mal gemeinsam auf.

Ihr Thema hieß "Licht über Bethlehem" mit Weihnachtsliedern von der Renaissance bis zur Moderne. Unterstützung erhielt das Konzert durch die Instrumentalisten Gerd Dominik (Gitarre), Jörg Gravenhorst (Saxophon) und Wilhelm Keller (Klavier und Orgel). Die rund 120 Besucherinnen und Besucher waren begeistert, wie ihr Applaus zeigte.

Den ersten Teil des Programms bestritt die Lukaskantorei. Die Sängerinnen und Sänger intonierten gekonnt zahlreiche Klassiker der weihnachtlichten Chorliteratur.

Das reichte von "In dulci jubilo" von Johann Walter, dem Herausgeber des ersten evangelischen Chorgesangbuchs im 16. Jahrhundert, bis zum "Die Angst vergeht" des modernen Kirchenmusikers Oskar Gottlieb Blarr. Dazwischen kamen bekannte Klassiker wie "Gloria in excelsis Deo sowie "Freut Euch ihr lieben Christen" zu Gehör.

Ein deutlich modernes Liedgut aber nicht weniger anspruchvolles Chorprogramm bot der zwölfköpfige Kammerchor Liebfrauen im Anschluss. Von der Romantik (Albert Becker) ging es da bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts.

Für eine gelungene Abwechslung sorgten ein Saxophonsolo Gravenhorsts, der gemeinsame Auftritt der Brüder Johannes und Wilhelm Keller am Klavier sowie die Orgelimprovisation von Wilhelm Keller zu "Wie schön leuchtet der Morgenstern". Letzteres setzte auch das gelungene Konzertende: Dieses Mal angestimmt im Duett beider Chöre von über 40 Stimmen.

Fritz-Wicho Herrmann-Kümper

Weitere Konzerte folgen im März:

  • So tritt der Kölner Gittarist Karl-Heinz Nicolli am Sonntag, 8. März, um 18 Uhr in der Lukaskirche (Wittener Str. 240) auf. Sein Thema "Gitarrenträume - Werke europäischer und südamerikanischer Komponisten von Bach bis Clapton".
  • Eine Woche später - am Sonntag, 15. März, um 18 Uhr - ist Kirchenmusikdirektor Arno Hartmann zu Gast. Mit "Orgelmusik der Romantik" spielt er ein Benefizkonzert zu Gunsten der historischen Wilhelm-Sauer-Orgel in der Kirche. Der kreiskirchliche Kantor weiht zugleich den neuen Spieltisch offiziell ein.

  • Für beide Veranstaltungen ist der Eintritt frei. Um eine Spende wird jeweils im Anschluss gebeten.