Willkommen beim Frauenreferat

S e h e n  und   G e s e h e n  w e r d e n !

Das ist nicht nur ein Thema von Frauenzeitschriften! Es ist Gottes Herzensanliegen, dass Menschen angesehen werden.

Diese Einsicht verdanken wir einer Frau, einer der vielen unsichtbaren.

„Du bist ein Gott, der mich ansieht!“, sagt Hagar, die ägyptische Sklavin, als ihr Leben um sie herum in Scherben liegt. (1. Mos. 16, 13). Und mit dieser Einsicht ist der erste Theologe in der Bibel – eine Theologin!

Wir haben die Vision,

  • dass Frauen gesehen werden mit ihren Leistungen und ihren Mühen, ihren Ideen, ihrem Humor und ihrer Lebensweisheit.
  • dass Frauen neu hinsehen – und  Mitstreiterinnen und Verbündete entdecken an überraschenden Orten und in unerwarteten Menschen
  • dass Frauen sich selbst neu sehen mit ihren Möglichkeiten, ihren Stärken und der Kraft ihrer Erfahrung.

Mit anderen Worten: Wir arbeiten daran, eine gerechte Gemeinschaft von Frauen und Männern in der Kirche zu fördern, Benachteiligungen von Frauen aufzudecken und das Engagement von Frauen auf allen Ebenen der Kirche zu stärken.

Termine des Frauenreferats finden Sie im Veranstaltungskalender der Evangelischen Kirche in Bochum.

 

Zu den Berichten aus der Arbeit des Frauenreferats kommen Sie hier.

 

Kontakt

Frauenreferat der Evangelischen Kirche in Bochum

Grimmestraße 4
44803 Bochum
Tel.: 0234 354071
E-Mail: frauenreferat[at]web.de

Pfarrerin
Susanne Kuhles

 

 

 

 

E-Mail: susanne.kuhles(at)kk-ekvw.de

Pfarrerin
Eva-Maria Ranft

 

 

 

 

E-Mail: eva-maria.ranft(at)kk-ekvw.de

Wie meine Hoffnung überlebt hat

 

Frauengeschichten von Flucht und Vertreibung
Ein Erzähl- und Kunstprojekt


Sie kommen aus Königsberg oder dem Kongo, Syrien oder Pommern, Bochum oder Bosnien, sie sind jung oder alt, Christinnen oder Musliminnen – und sie alle teilen ein Schicksal: Sie mussten zu einer bestimmten Zeit ihres Lebens auf die Flucht gehen. Heute leben sie in Bochum und Umgebung.

Das Frauenreferat der evangelischen Kirche hat zwölf Frauen eingeladen, ihre Geschichte von Flucht und Vertreibung in einem persönlichen Interview zu erzählen. Manche waren noch Kinder, als sie flüchten mussten, andere mussten auf der Flucht für Kinder sorgen, andere waren schon alt und konnten nur mühsam die Flucht bewältigen. Die einen leben schon seit 60 oder 70 Jahren im Ruhrgebiet, andere erst zwei oder drei.

Gemeinsam ist allen, dass die Erfahrungen der Flucht ihr Leben bis heute prägen. Es verbindet auch alle Frauen, dass sie viel Kraft und Mut aufgebracht haben, um ihr Leben immer wieder neu zu bewältigen. Manche haben Kraft in ihrem Glauben gefunden, andere konnten die Unterstützung anderer Menschen annehmen und wieder andere haben sich mit aller Energie ins Leben gestürzt und Tanz und Musik geliebt.

Die Geschichten dieser Frauen werden veröffentlicht in einer Kunstausstellung, die in den nächsten Monaten entwickelt wird und ab Herbst an verschiedenen Orten in Bochum und Umgebung gezeigt wird. So bleiben diese Geschichten in Erinnerung und werden gesehen und gehört.