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Leitlinien für die Bildung und Arbeit der Ausschüsse und Beiräte

 

§ 1 Geltungsbereich

Diese Leitlinien gelten für die Arbeit der beratenden Ausschüsse, die nicht in der Satzung des Evangelischen Kirchenkreises Bochum genannt werden.

 

§ 2 Aufgaben

1.a.) Die Ausschüsse haben die Aufgabe, die Kreissynode und den Kreissynodalvorstand in der Leitung des Kirchenkreises zu unterstützen und zu beraten.

1.b.) Sie erhalten ihre Aufträge von der Kreissynode oder dem KSV. Sie können in Abstimmung mit dem KSV eigene Schwerpunkte ihrer Ausschussarbeit setzen.

1.c.) In den jeweiligen Fachbereichen sollen sie die dort tätigen Mitarbeitenden in ihrer Arbeit beraten und unterstützen.

 

§ 3 Zusammensetzung

1.a.) Die Mitglieder der Ausschüsse werden von der Kreissynode für die Dauer der jeweiligen Wahlperiode berufen. Sie sollten die Befähigung zum Presbyteramt haben. Die Anzahl der Mitglieder der Ausschüsse soll 6 nicht unter- und 10 nicht überschreiten.

1.b.) Durch die Kreissynode werden Regularien für die Zusammensetzung und die Arbeit einzelner Ausschüsse beschlossen. Die Teilnahme der haupt- und nebenamtlich Mitarbeitenden an den Ausschüssen wird durch diese geregelt.

1.c.) Der KSV kann während der Amtszeit der Ausschüsse auf Vorschlag neue Mitglieder für den Rest der Amtszeit berufen.

 

§ 4 Konstituierung und Arbeitsweise

1.a.) Die Ausschüsse werden zu  ihrer konstituierenden Sitzung von der Superintendentin oder dem Superintendenten oder einer Vertretung einberufen. Während der konstituierenden Sitzung werden der Vorsitz und die Stellvertretung des Vorsitzes dieses Ausschusses gewählt.

1.b.) Die Sitzungen der Ausschüsse sind in der Regel nicht öffentlich. Ausschüsse sind berechtigt, Sachkundige und Gäste einzuladen.

1.c.) Der Superintendent oder die Superintendentin oder ein von ihr oder ihm beauftragtes Mitglied des KSV hat jederzeit das Recht an den Sitzungen der Ausschüsse teilzunehmen.

1.d.) Der oder die Vorsitzende soll den Ausschuss mindestens vier Mal im Jahr einberufen. Der Ausschuss muss einberufen werden, wenn ein Drittel der Mitglieder, der Superintendent oder die Superintendentin oder der KSV dies verlangen.

1.e.) Die Einladung erfolgt in der Regel schriftlich und unter Angabe der Tagesordnung eine Woche vor dem Sitzungstermin.

1.f.) Der Ausschuss ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte des ordnungsgemäßen Mitgliederbestandes anwesend ist.

1.g.) Über die Sitzungen des Ausschusses ist eine Niederschrift anzufertigen.

1.h.) Diese ist in der folgenden Sitzung vom Ausschuss zu genehmigen. Danach ist eine Kopie der Niederschrift an die Superintendentin oder den Superintendenten zu geben.

 

§ 5 Weiter Regelungen und Rahmenbedingungen

1.a.) In der Geschäftsführung des Ausschusses wird der oder die Vorsitzende von der Superintendentur unterstützt.

1.b.) Der KSV koordiniert die Arbeit der Ausschüsse. Er informiert sich laufend über ihre Arbeit und sorgt für die Erledigung von Aufträgen.

1.c.) Mindestens einmal im Jahr sind die Vorsitzenden aller Ausschüsse zu einem Erfahrungsaustausch und gegenseitiger Information in eine gemeinsame Sitzung unter Beteiligung des KSV einzuladen.

1.d.) Die Vorsitzenden der Ausschüsse nehmen, soweit sie nicht Mitglied der Kreissynode sind, mit beratender Stimme an der Kreissynode teil.

1.e.) Die Vorsitzende oder der Vorsitzende des jeweiligen Ausschusses und/oder ein Vertreter des Bereiches sind vor der Sitzung des Kreissynodalvorstandes zu hören, wenn wichtige Angelegenheiten seines Fachbereiches zu entscheiden sind.

1.f.) Die Vorsitzenden der Ausschüsse erstatten der Kreissynode jährlich einen Bericht über ihre Arbeit. Diese Berichte sind der Superintendentin oder dem Superintendenten zur Aufnahme in ihren oder seinen Jahresbericht zuzusenden.

1.g.) Die Ausschüsse erhalten die zur Erfüllung ihrer Aufträge notwendige Ausstattung. Über deren Umfang entscheidet die Kreissynode im Rahmen der Haushaltsplanberatungen.