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1. Kommunikation des Evangeliums

Die Evangelische Kirche in Bochum hat Teil am gemeinsamen Auftrag der Kirche. Unser Auftrag als Kirche lautet: „das Evangelium zu kommunizieren“. (Ernst Lange)

Männer und Frauen, Theologen, Mitarbeitende, Ehrenamtliche, Alte und Junge kommunizieren in unserer Kirche das Evangelium, um Menschen mit dieser Botschaft zu erreichen. Sie tun dies auf ganz unterschiedliche Weise, verbal und nonverbal.

Diese Kommunikation erfolgt nicht nur im Gottesdienst und durch Andachten, sie erfolgt ebenso in der Seelsorge, im diakonischen Handeln, im Unterricht in der Schule, durch öffentliche Stellungnahmen, im Gespräch so nebenbei auf dem Markt am Gemüsestand, bei unterschiedlichen Gelegenheiten und an vielen anderen Orten.

Kommunikation erfolgt über das, was wir unmittelbar tun und nicht tun, sowie durch Berichterstattung in den Medien. Wir können nicht nicht kommunizieren. Unsere Kommunikation ist dann erfolgreich, wenn Menschen sich durch das Evangelium ansprechen lassen.

Der Glaube ist eine Wirkung des Heiligen Geistes und somit ein Geschenk. Wir können ihn nicht herbeikommunizieren. Auch wenn der Erfolg nicht programmiert werden kann, so ist es nicht gleichgültig, auf welche Weise unsere Kommunikation erfolgt. Es gibt gute und bessere Möglichkeiten der Kommunikation. Daher ist immer neu zu fragen, wie in unserer Arbeit voraussichtlich die beste Kommunikation des Evangeliums erfolgen kann.

Kommunikation kann dabei immer nur exemplarisch und fragmentarisch geschehen. Als Kirche können wir nicht alle Handlungsfelder, auf denen Kommunikation möglich ist, gleichermaßen vorhalten bzw. ausstatten, sondern wir setzen Schwerpunkte. Kommunikation des Evangeliums ist Gemeinschaftsaufgabe der Kirche;  wir sind angewiesen auf andere und können als Evangelische Kirche in Bochum nur einen begrenzten Teil zu dieser Kommunikation beitragen.

Der Inhalt unserer Kommunikation ist das Evangelium.