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1. Fortbildungstag für Öffentlichkeitsarbeit 2013

Erstmals hat der Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit am 16. November 2013 einen Fortbildungstag durchgeführt.

Nach einer Begrüßung durch den Ausschussvorsitzenden Peter Welge und seiner Einführung in den Fortbildungstag eröffnete Thomas Aschwer, Redaktionsleiter der Ruhrnachrichten in Bochum, mit einem Vortrag den Tag. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen und Erwartungen der Teilnehmenden stellte er Wege zu einem konstruktiven Umgang mit den Medien vor.

Als thematische Stichworte zur Öffentlichkeitsarbeit nannte er:
Das Vernetzen und verbinden von Personen, Informationen und Medien.
Die Erwartung dessen, der die Medien informiert, dass etwas veröffentlicht wird.
Die Rückfrage aus der eigenen Organisation an die mit der Öffentlichkeitsarbeit Beuaftragten, warum ist noch nichts erschienen, haben Sie nachgehört bzw. Druck gemacht?
Das Thema der Mail an die Medien, auch der Trugschluss, dass der Adressat der Mail im thema ist, ein "Spezialist" ist und weiß, worum es geht.
Die Reaktion des Adressaten.
Der Aufschrei aus der eigenen Organisation: "Wie konnte es sein, dass das Anliegen völlig falsch verstanden wurde?".
Das Unverständnis, wenn die Mail komplett ignoriert wurde.
Die Ernüchterung beim Mail-Schreiber: Großer Aufwand, nichts erreicht.
Und seine Reaktion: "Nie wieder mit diesem Medium":

Weiter grundlegend im Umgang mit Medien sei:
Der Informant der Medien muss vertrauenwürdig sein. Seine Angaben müssen stimmen.
Meldungen müssen aktuell sein: "Nichts ist so alt wie die Meldung von gestern". Die Aktualität hat höchste Priorität deswegen sollten Medien sofort und nicht erst zwei Tage später informiert werden. Das Beste sei, schon bei der Planung eines Projektes die Öffentlichkeitsarbeit hierfür mitzubedenken (wer schreibt den Bericht, wann und wie werden die Medien informiert (alle gleichzeitig).
Weiter sei wesentlich: Vertrauen und Ehrlichkeit, denn die "Wahrheit" komme sowieso raus. Wer glaube, er könne etwas verschweigen verliere das Vertrauen: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.....".
Das Gleiche gelte für die Verlässlichkeit, Ankündigungen seien einzuhalten.

Bei der Gestaltung von E-Mails sei auf die Überprüfbarkeit zu achten. Auf den ersten Blick soll erkennbar sein, von welcher Organisation die E-Mail kommt: der Ansprechpartner für die Medien und die Kontaktdaten stehen am Besten im Briefkopf. Die genannte Telefonnummer soll ein besetztes und erreichbares Telefon benennen, Fotos mit einem Zusatz versehen werden, der beschreibt, wer auf ihnen abgebildet ist usw..

Im Anschluss an den Vortrag wurden in vier Workshops verschiedene Themen der Öffentlichkeitsarbeit bearbeitet und intensiv erörtert:
"Wie mache ich gute Fotos / Bildbearbeitung für Print und Web"
"Praktische Übungen zu Presseinformationen und "neuer Medienkultur" - was muss, was geht überhaupt nicht, wie wird´s gemacht"
"Sponsoring für Veranstaltungen"
"Basiskurs Typo 3 - Schulung für die Internetseite des Evangelischen Kirchenkreises"

In der Abschlußrunde zeigten sich die Teilnehmenden mit Verlauf und Inhalt des Tages zufrieden. Sie hätten sich jedoch mehr Zeit für die Workshops gewünscht.
Als weiterer Hinweis für eine mögliche Folgeveranstaltung wurde unter anderem vorgeschlagen, die Möglichkeit zu eröffnen zwei Workshops nacheinander zu besuchen mit mehr Zeit für die jeweiligen Workshops.

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Mittwoch, 20. September 2017:
Losungstext:
Es kommt die Zeit, da werde ich meinen Geist ausgießen über alle Menschen.
Joel 3,1
Lehrtext:
Petrus sprach: Da Jesus nun durch die rechte Hand Gottes erhöht ist und empfangen hat den verheißenen Heiligen Geist vom Vater, hat er diesen ausgegossen, wie ihr seht und hört.
Apostelgeschichte 2,33