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Sie hat die Menschen im Haus der Kirche kommen und gehen sehen, hat Synoden, Arbeitsgruppen, Ausschüsse und Pfarrkonferenzen mit den wirklich wichtigen Dingen des Lebens versorgt: mit Kaffee und Tee, belegten Brötchen, Suppen und Eintöpfen - und einem himmlischen Rührei, ihrem Markenzeichen.

 

Vor der Verabschiedung in den wohlverdienten Ruhestand stand Karin Giese (Foto) mit ihrer Kollegin und Freundin Ursel Klein noch einmal in der Küche, um die versammelte Festgesellschaft zu ihrem Abschied auch angemessen zu bewirten.

 

Vor dem kulinarischen Vergnügen erfuhr die Küchendame, die zusammen mit ihrer Kollegin der „gute Geist des Hauses“ an der Querenburger Strasse war, eine von Herzen kommende Wertschätzung und Danksagung.

 

Eine Strophe im „Lied zum Abschied von Karin Giese“ nach der Melodie „Der Mai ist gekommen“ brachte es auf den Punkt:

 

„Was wäre dies Haus ohne seinen guten Geist,

der tausende von Gästen vortrefflich hat bespeist,

ob Brötchen, ob Käffchen, Salat, Fleisch oder Kohl

ja, dank deiner Mühen fühl’n alle hier sich wohl.“

 

Karin Giese hörte es gerührt. Verwaltungsdirektor Peter Körn und Superintendent Fred Sobiech würdigten mit vielen Anekdoten und „Dönekes“ die „gute Fee der Küche“.

 

Dann plauderte Ursel Klein mit ihr in gewohnt kabarettistischer Ruhrgebietsmanier noch ein bisschen „aus dem Nähkästchen“. Ob es der legendäre und geheimnisumwobene Betriebsausflug an die Mosel war - „Ich sage nur: Grand Marnier!“ - oder die netten Gäste im Haus der Kirche während des Kirchentages im Ruhrgebiet 1991: Die beiden Küchendamen hatten viel Spaß bei der Erinnerung an die schönen gemeinsamen Jahre.

Reich beschenkt, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, nahm Karin Giese Abschied in der Gewissheit: „Wir hatten eine gute Zeit.“

15.04.2008
Von: Johannes Waschk. Foto: Gert Hofmann

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Sonntag, 19. November 2017:
Losungstext:
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5.Mose 2,7
Lehrtext:
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
1.Korinther 3,7