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Ursel Klein (Foto links) feierte im Haus der Kirche nach 28 Jahren nicht nur ihren Ausstand, sondern auch ihren 65. Geburtstag. Beim Abschied in den wohlverdienten Ruhestand zauberte die unter anderem für ein himmlisches Rührei bekannte „Küchenfee“ noch einmal kulinarisch, um die versammelte Festgesellschaft mit leckerem Essen zu verwöhnen.

Zu Beginn hatte Superintendent Fred Sobiech seine Wertschätzung und seinen Dank persönlich ausgesprochen und würdigte sie mit ihrer Kollegin und Freundin Karin Giese (Foto rechts) zusammen als „guter Geist des Hauses“ an der Querenburger Straße. Danach brachten einige auf die Jubilarin umgedichtete Strophen des Udo-Jürgens-Klassikers „Mit 66 Jahren“ manche Überraschung ans Tageslicht und lösten heiteres Erstaunen aus:

 

Ihr werdet Euch noch wundern,
wenn ich hier nicht mehr bin,
dann gibt’s statt Hausmannskost
das teure Catering!

 

Fragt Ihr mich, wie ich’s schaffte
beim Blick nicht weit zurück
Verrat’ ich Euch nun heute:
als braver Katholik!

 

Mir war und ist es wichtig,
dass Menschlichkeit regiert!
Wie soll die Kirche werben
wenn sie nur rumlaviert!?

 

Wenn ich heut’ Abschied nehme
denkt immer an mich so:
Mit Schüttelmax und Schnäppsken
war sie KLEIN, aber oho …

 

Refrain:
Mit 65 Jahren, da fängt das Leben an …

 

Das Geburtstagskind hatte sichtlich viel Spaß an den verschiedenen Beiträgen und dem anschließenden regen Austausch. Ob es Anekdoten „aus dem Nähkästchen“ waren wie etwa die legendäre und „hochprozentige“ Ausflugsfahrt an die Mosel oder andere gemeinsame Erinnerungen: Alle Weggefährten und Mitstreiterinnen hatten etwas Schönes beizutragen beim Rückblick auf die vergangenen Jahre.

Ursel Klein war eine interessante Gesprächspartnerin, die mit ihren Beobachtungen nicht hinterm Berg hielt. Ihre genaue und präzise Sicht auf die Veränderungen der letzten Jahre im kirchlichen Alltag brachte so manche nachdenklich stimmende Einsicht: „Keiner hat mehr Zeit. Es dreht sich alles nur noch um das Geld – und die Menschlichkeit geht immer mehr verloren. Außerdem finde ich es schade, dass immer weniger gesungen wird!“  Solche kritischen Erkenntnisse hat sie der Kirche sozusagen „ins Stammbuch geschrieben“. Wahrscheinlich sogar zu Recht.

17.12.2008
Von: Johannes Waschk. Foto: Gert Hofmann

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Sonntag, 19. November 2017:
Losungstext:
Der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände.
5.Mose 2,7
Lehrtext:
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
1.Korinther 3,7