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Wenn ein Urgestein der Bochumer Evangelischen Kirchenlandschaft in den Ruhestand geht, fließen schon mal die Tränen. Das war auch bei der Verabschiedung von Hans-Jürgen Ruschenburg nach 35 Dienstjahren der Fall. Aber bei aller Rührung kam das Lachen, das Schmunzeln und das zustimmende Nicken bei der Erinnerung nicht zu kurz – immer wieder unterbrochen von begeistertem Applaus.

 

Verwaltungsdirektor Peter Körn erinnerte einfühlsam und differenziert noch einmal an die beruflichen Stationen Ruschenburgs im Haus der Kirche. Auf die Zeit in der Druckerei - und dabei besonders auf die gute Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Kai Brakopp – ging Körn besonders ein. Aber nicht nur die Arbeit und das berufliche Engagement wurden nachgezeichnet.

 

Vor allem die freundliche und den Menschen zugewandte Art von Ruschenburgs standen bei allen Redebeiträgen im Vordergrund. Hausmeisterin Andrea Salatzkat glänzte in ihrer Würdigung des Jubilars unter anderem mit einer Rap-Einlage, um dann nach dem Rückblick auf die eher heiteren Episoden auch nachdenkliche Töne anzuschlagen. So erinnerte sie an den schweren Herzinfarkt Ruschenburgs im Jahr 2005 und an die ehrliche Anteilnahme und Besorgnis aller Kolleginnen und Kollegen im Haus der Kirche.

 

„Küchenfee“ Ursel Klein, auch eine langjährige Mitstreiterin Ruschenburgs im Haus der Kirche, hatte die Lacher auf ihrer Seite, als sie von ihrem erfolglosen Bemühen „… bis letzte Nacht um 2 Uhr!“ berichtete, eine geschliffene Rede vorzubereiten: „Hinterher ist mir nix mehr eingefallen als Deine Menschlichkeit – aber die macht Dich ja auch aus.“

 

Hans-Jürgen Ruschenburg brachte zum Schluss vor allem seinen Dank zum Ausdruck: Für seine Arbeit, seine Unterstützung während der langen Zeit durch Kolleginnen und Kollegen, seine Freunde und besonders für die Hilfe, die er durch seine Frau und seine Familie immer wieder erfahren hat. Auf eine sehr eigene, authentische und unaufdringliche Art wurde bei der Rede Ruschenburgs deutlich, was sein „Lebensfundament“ war und bleibt: Sein Glaube und sein Vertrauen auf Gott. So stand dann auch nicht zufällig am Ende seiner Rede das gemeinsam gesungene Kirchenlied „Danke!“, bevor der Jubilar zu einem leckeren Frühstücksbuffet einlud.

08.08.2008
Von: Johannes Waschk. Foto: Claudia Taube

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Sonntag, 19. November 2017:
Losungstext:
Der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände.
5.Mose 2,7
Lehrtext:
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
1.Korinther 3,7