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Jens Koch, neuer Geschäftsführer der Diakonie Ruhr. Foto: Peter Lutz / Diakonie Ruhr

Die knapp 3.000 Mitarbeitenden der Diakonie Ruhr haben einen neuen Chef. Gemeinsam mit dem seit Jahrzehnten tätigen Geschäftsführer Werner Neveling leitet nun der 45-jährige Bankbetriebswirt und Jurist Jens Koch die Geschicke des Unternehmens.

Koch kommt von der Bank für Kirche und Diakonie, wo er schon viele Einblicke in die Arbeit von Wohlfahrtsverbänden erhielt. „Ich erlebe viel Begeisterung und Motivation. Die Menschen wissen, warum sie hier arbeiten – in den Einrichtungen, aber auch in der Verwaltung“, sagt der 45-Jährige über seine ersten Eindrücke. Der in Bochum, Witten, Dortmund und Lünen aktive Sozialträger bietet mit 65 Einrichtungen und Diensten Unterstützung unter anderem für Senioren, Menschen mit Behinderung, suchtkranke, wohnungslose und geflüchtete Menschen sowie Bürgerinnen und Bürger, die Rat und Lebenshilfe benötigen.

Der soziale Sektor ist derzeit von großen Veränderungen geprägt. Ob Pflegestärkungsgesetz, Wohn- und Teilhabegesetz, Digitalisierung oder Fachkräftemangel: „Es sind ständige Anpassungen nötig, um Patienten und Klienten bestmöglich unterstützen zu können“, betont Koch.

Auch unter der neuen Geschäftsführung wird die Diakonie Ruhr weiter ausbilden. Pflegefachkräfte, Heilerziehungspfleger und Erzieher lernen an den eigenen Schulen. „Mir ist wichtig, dass wir uns als Unternehmen begreifen, das die Trends und Bedarfssituationen im Sozialmarkt kennt und mit wirtschaftlichen Angeboten verfolgt“, sagt Koch, betont allerdings: „Unser Auftrag, der Dienst am Menschen, fragt aber nicht nach der Refinanzierung. Wir unterstützen Menschen auch in schwierigen Feldern, und gerade dort, wo der Staat sich zurückzieht, dürfen wir es nicht auch tun. Das ist für mich der Wesenskern eines diakonischen Trägers.“ Möglich wird dies nur durch die finanzielle Unterstützung aus Kirchenmitteln oder durch Spenden.

Vernetzung mit anderen Akteuren in der Region hat sich Koch ebenfalls auf die Fahnen geschrieben: „Ich bin froh, dass Bochum sich besonders dem Thema Gesundheit widmet und es entwickelt. Im ganzen Ruhrgebiet arbeiten über 300.000 Menschen in der Gesundheitswirtschaft, das ist ein starker Trend.“
Nach einer kurzen Einarbeitung übernimmt Koch die operative Verantwortung für das gesamte Tagesgeschäft, er und Werner Neveling arbeiten dann gemeinsam an der zukünftigen strategischen Ausrichtung des Unternehmens.
Koch ist verheiratet und Vater einer Tochter. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie und zur Entspannung auf dem Mountainbike oder mit den Laufschuhen im Grünen.

11.05.2018
Von: KK

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Montag, 28. Mai 2018:
Losungstext:
So spricht der HERR: Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. Siehe, ich will dich gesund machen.
2.Könige 20,5
Lehrtext:
Lazarus war krank. Da sandten die Schwestern zu Jesus und ließen ihm sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, liegt krank.
Johannes 11,2-3