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Prof. Christoph Butterwegge. Foto: Diakonie / J.-M. Gorny

Auf dem Buß- und Bettagsempfang der Diakonie Ruhr hat Armutsforscher Prof. Christoph Butterwegge die soziale Ungleichheit in Deutschland angeprangert.

Im Rahmen der Vorlesungsreihe „Schattenseiten“ der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe betonte er: „Armut hierzulande wird verharmlost.“ Eine Relativierung des Armutsbegriffs durch das Heranziehen von Beispielen aus Entwicklungsländern sei unzulässig. „Armut in einem reichen Land kann viel deprimierender sein als in einem armen, weil man Ausgrenzung erfährt. Der Betroffene wird für seine Lage selbst verantwortlich gemacht“, sagte Butterwegge.

Auf Bochum bezogen sprach Bürgermeisterin Astrid Platzmann-Scholten von einer fünfstelligen Zahl Arbeitslosengeld-II-Bezieher und davon, dass jedes vierte Kind in der Stadt in einer Familie mit ALG-II-Bezug aufwächst.

An die Ursachenforschung machten sich Karola Geiß-Netthöfel (Regionaldirektorin des Regionalverbands Ruhr), Barbara Eschen (Sprecherin der Nationalen Armutskonferenz) und Helmut Eigen (Stellvertretender Vorsitzender des Arbeitslosenzentrums „Der Verein“) in der anschließenden Podiusmdiskussion.

06.12.2017
Von: KK

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Freitag, 20. April 2018:
Losungstext:
Salomo sprach: Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen ? wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe?
1.Könige 8,27
Lehrtext:
Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen.
1.Johannes 4,12