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Rudelsingen am Lagerfeuer in Harpen. Foto: Frauke Haardt-Radzik

Gehofft hatte man auf 40, gekommen waren 100! Der Einladung zum spontanen Mitsingen altbekannter Volkslieder und Kirchenlieder wie Paul Gerhardts „Geh aus mein Herz und suche Freud“, aber auch englischer Oldies wie „Island in the sun“ oder „I just called to say I love you“ waren viele Gemeindeglieder gefolgt. Einfach so, ohne Üben, aber mit viel Freude, lautete das Motto des Abends.

Die Sonne schien, der Regen machte eine Pause, schnell fanden sich mit fröhlichem Hallo viele Sängerinnen, aber durchaus auch einige kräftige Männerstimmen ein, platzierten sich im großen Halbkreis rund um den zentral aufgestellten Feuerkorb auf den Bänken, schlugen die verteilten Liederbücher auf und legten los.

„Diese Premiere ist ein toller Erfolg“, freute sich dann auch Gemeindediakonin Inga Schulze-Steinen, die das Singen am Lagerfeuer organisiert hatte und die auch bei der Wahl der Musiker offenbar ein gutes Händchen bewies. Volker Westheider, mit Gitarre und Gesang, Gitarrenspieler der irischen Gruppe Ballytobin Gathering aus Werne, und Mitglieder der Vinzentius-Gitarrengruppe kamen zusammen - und hin und wieder gab´s noch Rhythmusunterstützung aus dem Publikum dazu.

Das ging so begeistert mit, dass außer einer kleinen Stärkungspause für ein leckeres Würstchen am Vinz-Stand auch nach zweieinhalb Stunden niemand ans Aufhören dachte. Nach einer Runde „Wünsch dir was“ war dann offiziell mit einem Abendlied um 20 Uhr Schluss. Einige besonders Begeisterte blieben aber einfach auf den Bänken sitzen und sangen auch a cappella noch ein bisschen weiter.

„Wir haben das jetzt zum ersten Mal gemacht und sind von der positiven Resonanz total überrascht“, stellt die Gemeindediakonin freudig fest. Vielleicht wird’s ja eine Neuauflage im nächsten Sommer geben.

21.08.2017
Von: Frauke Haardt-Radzik

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Sonntag, 19. November 2017:
Losungstext:
Der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände.
5.Mose 2,7
Lehrtext:
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
1.Korinther 3,7