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Rock'n'Roll tanzten die Kita-Kinder zum Auftakt ihrer Zeitreise zu 60 Jahre Kita. Foto: Fritz-Wicho Herrmann-Kümper

"Am 21. Oktober 1956 fand die Einweihung des Gemeindehauses an der damaligen Adolf-Stöcker-Straße neben den Ruinen der im Krieg zerstörten Kirche der evangelischen Kirchengemeinde Hamme statt. Unser Kindergarten eröffnete mit." Daran erinnerte sich Leiterin Gabriele Schefzig, als ihre Kindertagesstätte Hoffnungsbaum (Kita) nun ihr 60-jähriges Bestehen feierte. Damals hieß diese noch "Kindergarten Adolf-Stöcker-Straße".

Wie sich die Einrichtung über die Jahrzehnte entwickelte, zeigte eine "Musikalische Zeitreise". "Als unser Kindergarten öffnete, tanzten die jungen Leute den "Jailhouse-Rock" von Elvis Presley", schmunzelte Erzieherin Karina Schumacher, die mit Musikerzieherin Esther Rozycki humorvoll durch die Kita-Geschichte führte. Beide studierten alles mit den Kindern des "Bewegungskindergartens" ein. Und so tanzte der Nachwuchs für die 50er Jahre Rock'n'Roll, um sich dann - völlig bodenständig - zu "Brüderlein, komm tanz mit mir" die Hände zu reichen und im Kreise zu drehen. Schmunzeln und Lachen der Eltern und Großeltern inklusive.

Auch in den 70er Jahren waren die im Kindergarten gesungenen Lieder noch bieder. Das Kontrastprogramm der Kinder war der Einsatz von Luftgitarren zu "We will Rock you" von Queen. In den 90er Jahren kam die Popmusik selbst in der Kita an. "Unsere Hortkinder spielten wochenlang "Shikerim" von Tarkan", schmunzelte Schumacher. Da war es kein Wunder, dass sich der Nachwuchs für heute die Filmmusik zur "Eisprinzessin" wünschte. Und natürlich unter dem Beifall der Großen dazu tanzte.

Erinnerungen gab es auch am Rande. "Schwester Gudrun (Hilgens) war unsere Leiterin", berichtete die 64-jährige Ruth Lipinski , die in den Anfangstagen die Kita besuchte. Schülerin Juliana Sophie ging in die Kita von 2012 bis 2014. "Am besten waren die Schlaffeste und die Ausflüge", erinnerte sich die heute Neunjährige. Mit Mama Daniela schaute sie alte Fotoalben an.

Die Nachbarn kamen ebenfalls vorbei. Berit Otto brachte als Gastgeschenk ein Bäumchen für das Außengelände mit. Sie überreichte ihn mit den Worten: "Wir gratulieren damit für die 60-jährige gute Nachbarschaft." Zum Namen Hoffnungsbaum kam die Einrichtung in 2006. Die Bezirksvertretung-Mitte nannte damals die Adolf-Stöcker-Straße in Anne-Frank-Straße um.

29.05.2017
Von: Fritz-Wicho Herrmann-Kümper

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Samstag, 18. November 2017:
Losungstext:
Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
Jesaja 9,1
Lehrtext:
Jesus Christus hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
Titus 2,14