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Festliche Orgelmusik ließ Stadtkantor Arno Hartmann (Foto) zum Auftakt der 29. Bochumer Orgeltage erklingen. Traditionell am Ostermontag fand das Eröffnungskonzert auch diesmal wieder in der Propsteikirche statt.

 

Mit der „Offerte du 5me ton“ des französischen Barockkomponisten André Raison und der feierlichen Einzugsmusik König Ludwigs XIV. in Paris stimmte Hartmann die zahlreichen Konzertbesucher in die musikalische Vielfalt der „Königin der Instrumente“ ein. Passend zum Osterfest setzte er die Zeitreise durch die europäische Orgelmusik  mit der „Offertoire pour le Jour des Paques“ von Jean-Francois Dandrieu fort. Im Paris der Barockzeit war Dandrieu einer der angesehensten Organisten seiner Zeit.

 

Mit dem „Praeludium und Fuge D-Dur“ von Johann Sebastian Bach begeisterte der künstlerische Leiter der Bochumer Orgeltage sein Publikum in der ihm typischen filigranen Auslotung dieser Musik. Dann ein starker Wechsel von beschwingt - festlichen zu verhalten-meditativen Klängen. Der letzte zarte Ton der „Offertoire pascal“ von Joseph Guy Ropartz verhallt ganz leise im Nichts. Mit César Francks „Grande Pièce Symphonique fis-Moll“ setzt Hartmann ein symphonisches Werk an den Schluss seines glänzenden Eröffnungskonzerts. Die begeisterten Zuhörer dankten mit lang anhaltendem Applaus.


Sieben weitere Konzerte mit international bekannten Organisten an verschiedenen Spielorten werden bis zum 20. Mai folgen. Das Bochumer Festival zieht von Jahr zu Jahr mehr Liebhaber der Orgelmusik aus ganz Deutschland und den Nachbarländern ins Ruhrgebiet. Mit ihrer Vielfalt und der Qualität der Interpreten bieten die Bochumer Orgeltage bei relativ niedrigem Eintrittspreis die Möglichkeit, eine große Bandbreite ganz unterschiedlicher Orgelmusik zu erleben. Einzelheiten dazu im Internet unter www.bochumer.orgeltage.webpage.ms

Von: Frauke Haardt-Radzik. Foto: dito

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Sonntag, 19. November 2017:
Losungstext:
Der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände.
5.Mose 2,7
Lehrtext:
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
1.Korinther 3,7