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Frau Krüger, Sie haben gerade ihr 25. Dienstjubiläum als Verwaltungsfachangestellte im Haus der Kirche gefeiert. Wenn Sie zurückblicken – was war für Sie das Wichtigste?

 

Meine Ausbildung. Ich lerne gerne Neues und habe Spaß an der Arbeit.

 

Wer hat Sie denn bezogen auf Ihre Ausbildung besonders geprägt?

 

Rudolf Lindemann, der stellvertretende Verbandsgeschäftsführer. Er ist vor gut zwanzig Jahren pensioniert worden.

 

Was war an diesem Menschen denn so besonders?

 

Er hatte immer ein offenes Ohr, immer eine offene Tür. Wenn irgendetwas zu erklären war: Er hatte Zeit dafür. Und er nahm sich Zeit, um sich über die Befindlichkeit der Mitarbeitenden zu erkundigen.

 

Welchen Eindruck haben Sie denn von der Kirche als Arbeitgeberin allgemein?

 

Ich kann da nur für mich sprechen. Ich bin immer unterstützt worden und habe mich bei meiner Arbeit wohlgefühlt.

 

Im Haus der Kirche gab es ja fast immer wöchentliche Andachten für die Verwaltungsmitarbeitenden. Was ist der Unterschied zwischen den Andachten heute und denen vor 25 Jahren?

 

Es waren einfach mehr da. Das lag im Wesentlichen an der sehr persönlichen und nie aufdringlichen Einladung und Ansprache von Rudolf Lindemann. Er erkundigte sich auch, wenn mal jemand fehlte, nach dessen Wohlergehen.

 

In der kirchlichen Verwaltung kennen Sie sich gut aus. Andere, die weniger lange dabei sind, fragen Sie da schon mal gerne um Rat.

 

(lacht) Ja, ich habe alle wesentlichen Verwaltungsbereiche kennengelernt: Angefangen bei der Superintendentur über die Verbandsverwaltung, Verbandsvertretung, den Verbandsvorstand, das Personalwesen bis jetzt zum Bereich der Kindergärten und Kindertagesstätten.

 

Wo fanden Sie es denn persönlich am interessantesten?

 

Interessant war die Ebene der Verbandsverwaltung. Die Erfahrungen daraus kann ich heute gut für meine Arbeit für die Kindergärten nutzen. Und diese Arbeit macht mir wirklich Freude. Weil es keine Routine ist, es gibt immer etwas Neues. Und ich lerne gerne etwas dazu.

 

Da tut sich ja derzeit Einiges. Die Kirche hat auf die neuen Rahmenbedingungen durch das Kinderbildungsgesetz (KIBIZ) reagiert. Es gibt Familienzentren und neue Betreuungsangebote. Bedrückt Sie, dass immer noch Kindergärten geschlossen werden müssen?

 

Wir haben derzeit noch 43 Kindergärten im Kirchenkreis. Die Einrichtungen, welche geschlossen werden mussten, taten dies, weil es nicht mehr genug Kinder gibt, um die Plätze zu füllen. Als meine Aufgabe sehe ich es an, den tatsächlichen Bedarf vorzuhalten, also im Gespräch mit den Gemeinden als Träger der Einrichtungen zu bedarfsgerechten Lösungen zu kommen.

 

Wo sehen Sie zusätzlich Bedarf?

 

Beim Angebot für die kleinen Kinder unter drei Jahren. Im Gespräch mit den Gemeinden, unseren Einrichtungen und dem Jugendamt müsste da noch viel mehr passieren.

 

Was würden Sie sich für die nächsten Jahre wünschen?

 

Dass die Pläne mit dem gemeinsamen Kindergartenwerk wahr werden. Dass sich viele Gemeinden daran beteiligen, um gemeinsam eine möglichst hohe Qualität als evangelischer Träger zu erreichen.

 

Und über den Arbeitsbereich hinaus?

 

Dass die sehr guten, freundschaftlichen Beziehungen zu den Nordhausenern als Partnerkirchenkreis erhalten bleiben.

 

Und persönlich?

Weiter Spaß an der Arbeit.

 

Frau Krüger, das wünschen wir Ihnen auch!

22.08.2008
Von: Gert Hofmann. Foto: Claudia Taube

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Sonntag, 19. November 2017:
Losungstext:
Der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände.
5.Mose 2,7
Lehrtext:
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
1.Korinther 3,7