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Oberbürgermeister Thomas Eiskirch sprach ein Grußwort beim Diakonie-Jubiläum. Foto: Felix Ehlert / Diakonie Ruhr

Mit einem Festakt hat die Bochumer Diakonie ihr 90-jähriges Bestehen gefeiert.

In der Aula der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe waren zahlreiche Vertreter aus Kirche, Wohlfahrt, Politik und Wirtschaft als Weggefährten und Gratulanten erschienen. Der 1927 gegründete Verein für Innere Mission hat sich bis heute zu einem Netzwerk unterschiedlichster Beratungs-, Assistenz-, Wohn- und Beschäftigungsangebote entwickelt.

In seinem Grußwort würdigte Superintendent Gerald Hagmann ausdrücklich die langjährige Arbeit der Diakonie. Sie sei ein „starkes Stück vielschichtiger Kirchen-Geschichte in Bochum“.

„Diakonie ist der soziale Dienst der Evangelischen Kirche“, unterstrich Hagmann: „Und als solcher leistet die Diakonie gerade in Bochum ganz hervorragende Arbeit.“

„Ich möchte all denjenigen ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz aussprechen, die dazu beigetragen haben, dass sich die Diakonie in unserer Stadt in den 90 Jahren so entwickeln konnte“, ergänzte der Superintendent.

„Dass hilfsbedürftige Menschen zu uns kommen, weil sie uns vertrauen, ist der Verdienst vieler“, sagte Diakonie-Ruhr-Geschäftsführer Werner Neveling mit Blick auf die inzwischen über 2000 Mitarbeitenden und zahlreichen Ehrenamtlichen. Pfarrerin Ursula Borchert, Vorstand der Inneren Mission, ergänzte: „Ich danke allen Mitarbeitenden, die unter nicht immer leichten Bedingungen unser Motto ,Nehmet einander an‘ mit Leben füllen.“

Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch erinnerte in seinem Grußwort unter anderem an die kurzfristige Übernahme der Flüchtlingsbetreuung im Jahr 2015. „Wir erleben die Diakonie als Konstante, die aber Veränderungen gegenüber stets aufgeschlossen ist“, sagte er.

NRW-Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke, zugleich langjähriges Mitglied im Verwaltungsrat der Inneren Mission, erinnerte an die Anfänge im „kleinen Häuschen neben der Kirche“ mit sieben Mitarbeitern und resümierte angesichts von Industrie 4.0 und allgegenwärtiger Online-Vernetzung: „Helfen aus Nächstenliebe ist nicht digitalisierbar.“

23.09.2017
Von: KK

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Samstag, 18. November 2017:
Losungstext:
Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
Jesaja 9,1
Lehrtext:
Jesus Christus hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
Titus 2,14