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Der Aufgang vor der Kirche in Werne ist instand gesetzt. Er zeigt: Die Kirche steht schief. Foto: Herrmann-Kümper

Schon seit Jahren war die große Treppe vor der Evangelischen Kirche in Werne kaum noch begehbar, weil die Stufen völlig ausgetreten waren. Nun ist alles anders. Der rund 20 Meter lange Aufgang an der Kreuzung Heer-/Kreyenfeldstraße glänzt runderneuert in grauem Beton.

"Nur das Geländer und die Beleuchtung fehlen noch", erklärt Pfarrerin Gisela Estel von der Kirchengemeinde. "Auch die Klinker für die Mauer fehlen noch", so die Pfarrerin weiter: "Leider gibt es dafür Lieferschwierigkeiten. Das kann noch vier bis sechs Wochen dauern."

Estel ist trotzdem glücklich, dass die Treppe nun nach dreimonatiger Arbeit instand gesetzt ist. "Es gab zuvor so viele Stolperkanten. Da war die Unfallgefahr speziell für unsere älteren Gemeindemitglieder sehr groß", betont sie.

Eine großzügige Spende aus der Gemeinde ermöglichte die Reparatur. "Eine Familie, die anonym bleiben will, spendete uns die Baukosten in Höhe von 71000 Euro", freut sich die Seelsorgerin: "Ich bin fast sprachlos, wie sehr manchen Menschen unsere Gemeinde am Herzen liegt."

Die neue - nun mehr gerade - Treppe macht zudem etwas anderes augenscheinlich: Die Kirche steht schief. Estel schmunzelt: "Durch Bergschäden vor sicherlich 30 Jahren entstand das. Es besteht keine Gefahr für die Standsicherheit. Die Kirche ist nicht einsturzgefährdet", versichert sie.

05.09.2017
Von: Fritz-Wicho Herrmann-Kümper

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Mittwoch, 17. Januar 2018:
Losungstext:
Sie sollen mein Eigentum sein, und ich will mich ihrer erbarmen, wie ein Mann sich seines Sohnes erbarmt, der ihm dient.
Maleachi 3,17
Lehrtext:
Die ihn aufnahmen, denen gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.
Johannes 1,12