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Unter dem Motto „Wir wohnen schön“ lud die Ev. Kirchengemeinde Eppendorf-Goldhamme in ihre frisch renovierte Kirche in Eppendorf ein und alle kamen. Der Einladung folgten viele Gäste aus den Nachbargemeinden und der katholischen Gemeinde. Nach jahrelanger Renovierung ist die Verschönerung der Kirche nun fast abgeschlossen. Was noch fehlt, ist die Erneuerung der Bestuhlung.



Die Anfänge der Kirche gehen auf das Jahr 1940 zurück, als die Eppendorfer als Bekennende Kirche ihren eigenen Betsaal errrichteten, der erst 1953 zur Kirche wurde. Renoviert wurden zunächst die Kirchenfenster. Dann kamen die Wände an die Reihe. Mit dem Abschluß der Malerarbeiten ist nun ein Gesamtkunstwerk besonderer Art entstanden.



Kirchenfenster und Altarraum wollen auf ihre besondere Weise an Kreuz und Auferstehung, den Kerngedanken christlichen Glaubens und Lebens erinnern. Das Gold der Auferstehung, ihr Licht durchbricht die Schwärze des Todes in den Kirchenfenstern, durchbricht sogar das Kreuz im Altar, wird sichtbar als die entscheidende Linie unseres Seins hinter dem Altar. Sogar in der Kanzel findet sich diese Linie als Verbindung zwischen den beiden Teilen der Bibel symbolisch angedeutet wieder.



In der Predigt wiesen Pfarrerin Anja Vollendorf und Pfarrer Michael Schulze aber nicht nur auf dieses neu entstandene Gesamkunstwerk des Künstlers Joost Caen hin, sondern auch darauf, dass die Kirche vor allem von den Menschen geprägt wird, die diese besuchen. Aber diese Menschen wollen eben auch „schön wohnen“.



Die Gemeinde kann stolz darauf sein, dass sie es geschafft hat, allein durch eigene Spenden aus dem alten Haus Gottes eine neue einladende Kirche geschaffen zu haben. Und das genau an dem Tag, als sich alle katholischen Wattenscheider Gemeinden zu einer zusammenschließen müssen, worauf Pfarrer Schmidt von der katholischen Geschwisterkirche hinwies.

Ein weiterer Grußredner formulierte seine Hoffnung, dass die neue Kirche nicht nur an Sonntagen für die Besucher geöffnet, sondern auch im Alltag zu einem Ort der Besinnung werden möge. Die erste große Bewährung erfährt die Kirche, wenn zum Gottesdienst anläßlich des Erntedankfestes eingeladen wird. Erfahrungsgemäß ist dann wirklich ganz Eppendorf auf den Beinen.  

14.10.2008
Von: Manfred Raasch. Foto: dito

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Sonntag, 19. November 2017:
Losungstext:
Der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände.
5.Mose 2,7
Lehrtext:
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
1.Korinther 3,7