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Bei gutem Wetter wurde der inzwischen 18. Evangelische Jugendtag des Jugendpfarramtes unter dem Motto „Eine Welt - viele Gesichter“ ein voller Erfolg: Ein ständiges Kommen, Gehen und Bleiben von gut 700 Besuchern, das Treffen von Jung und Alt, viel Musik und Tanz aus unterschiedlichen Kulturen, Spielaktionen und Essensspezialitäten.

 

Der neue Veranstaltungsort an der Matthäuskirche in Weitmar trug zum Erfolg bei: „Der offene Zugang auf das Gelände und die bessere Verkehrsanbindung setzten die Hemmschwelle, einfach hereinzuschauen und mitzumachen, deutlich niedriger“, erklärte Jugendmitarbeiter Wilfried Maier aus dem 10-köpfigen Organisationsteam.

 

Auch auf der inhaltlichen Ebene lief es rund. Das Ziel, sich interkulturell zu öffnen, gelang bei den Spiel- und Bastelaktionen im Park mit unterschiedlichen Angeboten, welche beispielsweise der „Christliche Verein Junger Menschen (CVJM)“, „Atid“, das Kinder- und Jugendzentrum der jüdischen Gemeinde, die koreanischen Gemeinde und Jugendgruppen aus einzelnen Gemeinden bereitstellten.

 

Am eindrücklichsten spiegelte sich die Öffnung für andere Kulturen auf der kulinarischen Ebene mit Pommes und Bratwurst neben Döner, Sushi und fernöstlichen Gemüsetaschen und insbesondere dann auch auf der Bühne wider.

Zum Auftakt intonierte eine senegalesische Trommelgruppe traditionelle Rhythmen auf Trommel und Djembe. Im Wechsel spielten dann das türkische Duo „Platonik“ Gitarrenmusik, die nahöstliche Melodien mit Hip Hop und Popmusik verband, sowie verschiedene kirchliche Jugendbands wie „Interlude“ aus Langendreer und „DoubleYouTuNe“ aus Weitmar.

 

Zum Abschluss mischte die derzeit angesagte Band „CAPTAIN COSMOS“ Indie und Reggae mit Rock’n Roll. Dazwischen präsentierten insgesamt neun Tanzgruppen Volks- und Ausdruckstänze. Die Tanzgruppe der Integrationsagentur zeigte Tänze aus verschiedenen Kulturen. Das Improtheater „Hai-light“ begeisterte wiederum die Zuschauer mit urkomischem Slapstick in Szenen, die vom Publikum vorgegeben wurden.

 

Der „Jump In“-Jugend-Gottesdienst zum Schluss nahm das Tagesmotto wieder auf. Deshalb gab es keine Predigt, sondern einen interkulturellen Dialog zwischen Christen aus Korea, Afrika und Deutschland. Sowohl der koreanische als auch der afrikanische Dialogpartner ermutigten die Zuhörenden, den Glauben weniger vom Kopf als vom Gefühl her zu leben.

20.06.2008
Von: Fritz-Wicho Herrmann-Kümper. Foto: dito

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Sonntag, 19. November 2017:
Losungstext:
Der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände.
5.Mose 2,7
Lehrtext:
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
1.Korinther 3,7