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Mit einer festlichen Eröffnungsfeier wurde an der Evangelischen Fachhochschule Bochum der neue Studiengang Elementarpädagogik vorgestellt. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten durch dieses Studium die Qualifikation, Kinder und ihre Familien zu begleiten. Sie sollen lernen, Beratungs- und Unterstützungsangebote eigenständig zu entwickeln, so dass sie auf eine leitende Tätigkeit z.B. in Familienzentren vorbereitet werden. 29 Studierende sind zum jetzigen Wintersemester gestartet.

Elementarpädagogik und die Bedeutung frühkindlicher Bildung standen auch im Mittelpunkt des Festvortrags, den Bischof Wolfgang Huber hielt. Jedem Menschen müsse von Anfang an die Chance gegeben werden, seine eigenen Vorstellungen vom Leben zu erfüllen, betonte der EKD-Ratsvorsitzende.

 

Es gehöre zum kirchlichen Kerngeschäft, den Kindern auch schon in der frühen Kindheit, also im so genannten „Elementarbereich“, elementare Bildung zukommen zu lassen, die wesentlich religiöse Inhalte umfasse: „Diese Elementarbildung hat sich am Bild der Gestalt Jesu zu orientieren, und Aufgabe der Bildungsprozesse ist es, sich an seinem Bild auszurichten und junge Menschen dazu einzuladen, dem Menschen Jesus „um Gottes willen“ ähnlich zu werden.“  

Kinder hätten nicht nur ein Recht auf Bildung, sondern auch auf Religion. „Dass dies in der Praxis umgesetzt wird und dass die religiösen Bildungsprozesse in diesen Einrichtungen grundsätzlich qualitätvoll, kontextsensibel und menschenfreundlich geschehen, dazu leisten Sie mit Ihrer Arbeit in der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum einen wesentlichen Beitrag. Dafür danke ich Ihnen im Namen der Evangelischen Kirche in Deutschland!“, schloss Huber.

Wie eine solche Elementarpädagogik aussehen könnte, führten einige Studenten während dieser Feierstunde ganz praktisch vor: sie sangen und musizierten, begeisterten die Anwesenden im völlig überfüllten Hörsaal mit afrikanischen Trommelrhythmen und begaben sich auf eine spannende Fantasiereise.

26.02.2009
Von: Frauke Haardt-Radzik. Foto: dito

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Samstag, 18. November 2017:
Losungstext:
Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
Jesaja 9,1
Lehrtext:
Jesus Christus hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
Titus 2,14