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Der Flashmob stieß auf große Begeisterung

Der Wittener Musiker Dom Muscat führte die trommelnden Senioren an. Fotos: Bernd Röttgers / Diakonie Ruhr

Der Weltseniorentag wird immer internationaler: Auf Initiative aus Bochum hatten sich in diesem Jahr auch Menschen aus Sri Lanka, den USA, Tansania und von den Philippinen beteiligt.

Zwar musste der getanzte Flashmob wegen des schlechten Wetters von vor der Pauluskirche nach drinnen verlegt werden und somit fehlten die neugierigen Blicke der Passanten auf die sich selbstbewusst bewegenden Senioren. Doch mit Unterstützung der Gemeinde konnten die älteren Menschen auch in der Kirche zeigen, dass der „Spark of Life“, der Funke des Lebens, in ihnen glüht, wie es im Mottolied heißt.

Bochum war die erste von acht deutschen Städten, in denen der Flashmob in diesem Jahr stattfand. Nach dem Tanz zeigten die „Spätzünder“ aus dem St. Marienstift und die Trommelgruppe der evangelischen Kirchengemeinde Harpen, wie viel Rhythmus in ihnen steckt. Zusammen mit den in den Kirchenbänken verteilten Klanghölzern und Rassel-Eiern entstand ein beeindruckender Sound.

Es war bereits das dritte Mal, dass die Offene Altenarbeit der Inneren Mission – Diakonisches Werk Bochum e.V. Aktionen zum Weltseniorentag organisiert hatte. Zum zweiten Mal konnten sich die Anwesenden über Mut machende Briefe von anderen Senioren freuen, die sie ihnen unbekannter Weise geschrieben hatten. „In diesen Briefen steckt ganz viel Liebe drin“, sagte Organisatorin Doris Brandt. Nach dem Zufallsprinzip bekam jeder einen ausgehändigt.

Manche der 268 Schriftstücke stammten aus Übersee. Hierbei war die Vereinte Evangelische Mission in Bielefeld eine große Unterstützung. Ebenso beim Übersetzen von 27 Briefen aus Bochum, die in die ganze Welt gingen.

Aus der Briefübergabe des Vorjahres sind inzwischen sogar Freundschaften von Bochum aus entstanden – nach Essen-Kettwig, aber auch auf die Philippinen.

13.10.2017
Von: KK

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Sonntag, 19. November 2017:
Losungstext:
Der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände.
5.Mose 2,7
Lehrtext:
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
1.Korinther 3,7