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Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow (Foto: Mitte mit Dr. Bodo de Vries, links) besuchte vor kurzem die Altenbochumer Werkstätten. Während des Werkstattrundgangs zeigte sich ihr engagiertes Bestreben, den Menschen mit Behinderung direkte Ansprechpartnerin zu sein.

„Menschen mit Behinderung haben einen Anspruch auf sinnvolle Beschäftigung und Teilhabe“, betonte sie im Hinblick auf die vorangegangene Rede Georg Gohris, des Leiters der Werkstätten, und appellierte wortstark an die Wirtschaft, der Werkstatt weiter Arbeitsaufträge zu erteilen.

 

Seit Jahren arbeiten die Altenbochumer Werkstätten eng mit Industrie und Wirtschaft im und ums Ruhrgebiet zusammen und tragen dafür Sorge, dass die zur Zeit 250 Beschäftigten sinnvoll in den Arbeitsmarkt eingebunden sind.

„Man merkt, dass sich die Menschen hier an ihrem Arbeitsplatz wohl fühlen. Was sie dennoch momentan sehr bewegt, ist die lang ersehnte Werkstatterweiterung im kommenden Jahr, was eine Vielzahl an räumlichen und personellen Umstrukturierungen bedeutet“, resümierte Gemkow nach dem Werkstattrundgang. Mit der Erweiterung werden, so Werkstattleiter Gohris, für Bochum dringend erforderliche weitere Arbeitsplätze für Menschen mit Schwerstbehinderung geschaffen. .

Am Werkstattladen der Altenbochumer Werkstätten konnte die Landespolitikerin zum Abschluss jedoch nicht vorbeigehen. Die Produkte, die auch per Internet einzusehen und anzufordern sind, stammen allesamt aus der Hand Werkstattbeschäftigter. Ein breites Spektrum an Holz- und Textilarbeiten findet sich hier.

 

Was Gemkow erstand, muss aber vorweihnachtliches Geheimnis bleiben. Wer jedoch ebenso dem tristen November einen Hauch adventliche Vorfreude verleihen will, merke sich den Ersten Advent: Dann gibt es wieder den traditionellen Basar der Altenbochumer Werkstätten.

05.12.2008
Von: Steffi Boyke. Foto: dito

Die Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Sonntag, 19. November 2017:
Losungstext:
Der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände.
5.Mose 2,7
Lehrtext:
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
1.Korinther 3,7